Selbst gehostete Steuerung und Automatisierung auf Home Assistant, konsequent lokal und cloudfrei aufgebaut – und ausgediente Smartphones, die als Statusdisplays im Haus ein zweites Leben bekommen.
Die Grundregel: alles läuft lokal, ohne Cloud-Abhängigkeit – von der Sensorik bis zur Anzeige. Ausnahmen gibt es nur dort, wo es schlicht keine lokale Alternative gibt, und die werden bewusst getroffen und dokumentiert, nicht stillschweigend in Kauf genommen.
Das entscheidende Motiv dahinter ist Kontrolle: Wenn das Internet ausfällt, soll das Licht trotzdem angehen und die Heizung trotzdem wissen, wie warm es im Wohnzimmer ist.
Ein Home Assistant Yellow als zentraler Hub, zwei getrennte Zigbee-Netze für Haus und Garage, dazwischen Mosquitto als Nachrichtenvermittler.
zigbee2mqtt_hauszigbee2mqttHaus und Garage sind baulich zwei verschiedene Welten: Die Unterflurheizung dämpft Funksignale im Haus, die Garage wirkt durch ihre Stahlkonstruktion praktisch wie ein Faraday-Käfig. Statt gegen die Physik anzukämpfen, gibt es zwei unabhängige Zigbee2MQTT-Instanzen mit eigenem Koordinator – sauber getrennt, beide über Mosquitto an dieselbe Home-Assistant-Instanz angebunden.
Die Migration weg von der Aqara-Hub-Lösung hin zu offenem Zigbee2MQTT ist abgeschlossen. Eine bewusste Ausnahme bleibt: ein Rauchmelder läuft weiterhin am alten Aqara-Hub, weil er dort zuverlässiger funktioniert als jede Alternative – eine dokumentierte Abweichung vom Grundprinzip, keine übersehene Altlast.
Ein Raspberry Pi mit optischem Lesekopf sitzt direkt am Stromzähler (Itron OpenWay 3.HZ).
sml2mqtt liest die Impulse aus und veröffentlicht sie an Mosquitto – von dort landen
Gesamtverbrauch, Momentanleistung sowie Tages- und Monatsspitze im Home-Assistant-Energiedashboard.
Statt drei neue Tablets zu kaufen, übernehmen ausgediente Smartphones und ein reaktivierter Raspberry Pi die Anzeige – jedes an einem anderen Ort, mit einer eigenen, passenden Ansicht.
Waveshare-Touchscreen über Chromium im Kiosk-Modus, Autostart per @reboot-Crontab.
Per LAN über Powerline angebunden, WLAN bewusst deaktiviert. Zeigt das volle Übersichts-Dashboard.
Kompakte Ansicht: offene Fenster/Türen und die nächsten Abholtermine – was man kurz vorm Verlassen wissen will. Trusted-Network-Login, nachts automatische Bildschirmabschaltung.
Ein Blick, kein Lesen: große Uhrzeit, Datum und Wetter vor einem Sternenhimmel. Bewusst reduziert – hier bleibt niemand stehen, um ein Dashboard zu studieren.
Alle drei Displays greifen auf dieselben Live-Daten zu, jedes zeigt nur den Ausschnitt, der am jeweiligen Ort Sinn ergibt.
@reboot statt Desktop-Autostartlxsession- und labwc-Autostart als unzuverlässig
erwiesen. Ein @reboot-Crontab-Eintrag startet Chromium dagegen jedes Mal zuverlässig.configuration.yaml geleert hat,
gilt jetzt: in nano statt im Browser bearbeiten, mit cat gegenprüfen und
grundsätzlich ha core check vor jedem ha core restart.configuration.yamlpackages-Mechanismus hat in diesem Setup wiederholt stillschweigend versagt.
Zuverlässiger: Sensoren direkt in der configuration.yaml definieren.stromzahler, nicht stromzaehler. Kleinigkeit, die Zeit kostet, wenn man sie nicht kennt.go2rtc-Proxy, um das Verbindungslimit zu umgehen.Selbst ein Home-Assistant-Setup am Laufen oder gerade mitten in der Zigbee2MQTT-Migration?
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